Um möglichst zügig eine volle Liste mit unzähligen Wegen der Entspannung zu bekommen, gibt es heute schon die Nummer 2! Magst du es auch so gerne, etwas auszumalen? Beim Telefonieren oder in der Vorlesung kritzeln ja doch nicht wenige ihre Blöcke voll. Gehörst du auch zu denen? Oder kannst du dich beherrschen und deine Konzentration vollkommen auf die sprechende Person richten? Beim Ausmalen schweife ich gerne mal für eine gewisse Zeit ab und bin vollkommen fokussiert auf das Blatt und die vielen Farben. (Wenn ich mich auch mal auf unangenehme Sachen so fokussieren könnte! *lach*)

Ausmalen ist aber keine vollkommene Entspannung

Obwohl es sich super anfühlt, wenn man gedankenversunken den Stift hin und her schwingt, ist es eine sehr aktive Entspannung. Durch das angestrengte Gucken und konzentrieren nicht über zu malen, sind Gehirn und Augen sehr angestrengt. Vielleicht merkst auch du nach einiger Zeit, dass du vom Ausmalen etwas „kaputt“ bist. Doch gerade diese Konzentration führt wohl gerade zu dem Gefühl der Entspannung. Man ist so vertieft in das Ausmalen, dass man die Zeit und eben auch die ganzen schlechten Gedanken vergisst! All die Grübeleien sind fort! Quasi weg gemalt. 😉

An sich eine Art der Meditation

Beim Meditieren geht es darum, bei sich zu sein. Sich für eine bestimmte Zeit hinzusetzten und einfach nur im hier und jetzt zu sein. Nicht an gestern denken, auch nicht an morgen und schon gar nicht an die ganzen Dinge die noch erledigt werden müssen. Einfach nur sein – Jetzt! Einfach mal spüren, was in dir gerade in diesem Moment passiert. Spüren, wie die Luft durch die Nase in dich strömt und auch wieder hinaus…

Und beim Ausmalen ist es ja quasi genauso. Du musst dich konzentrieren, das richtige Feld mit der gewünschten Farbe auszumalen. Die Linien nicht zu übermalen und den Stiftdruck gleichmäßig zu lassen. Dabei bleibt eben nicht viel Platz für andere Gedanken.

Vor langer Zeit habe ich mir mal ein Mandala-Heft für Erwachsene geholt und in der Einleitung stand, dass sich jeden Tag etwas Zeit zum Ausmalen nehmen sollte. So kann sich das Lebensgefühl auf dauer sogar verbessern und den Stress besser fern halten. Anfangs habe ich mich sogar recht gut dran gehalten. Ich habe zwar nicht täglich in dem Heft gemalt, aber mindestens 2x die Woche! Immer wenn ich mit meinen Projekten fertig war, war es quasi mein Übergangs-Ritual in den Feierabend.

Mittlerweile ist es leider ziemlich eingeschlafen… Aus mehrmals die Woche wurde nun 1x im Monat, wenn überhaupt. Aber wenn ich mir mal einen Abend für mich nehmen möchte und ich nicht weiß, was ich nun am besten anstellen könnte, greife ich immer zu Stift und Mandala-Heft!

Ausmalen - Durchdrücken
Die Farbe drückt manchmal durch, stören tut es mich aber nicht. Das Motiv hätte ich eh nie angemalt. 🙂

Die Ausrüstung wächst stetig

Mir ist es vollkommen egal, ob das Papier für bestimmte Techniken nun geeignet ist oder nicht. Wenn ich lust habe, mein Mandala mit Tusche auszumalen, dann benutze ich Tusche! Das einzige worauf ich achte: Das Motiv auf der Rückseite sollte mir nicht so sehr gefallen, dass ich es am Ende bereue nicht mehr anmalen zu können und die anzumalende Seite wird herausgetrennt um nicht das komplette Heft zu versauen.

Ich habe auch ganz häufig Fineliner verwendet, die ziemlich stark durchdrücken, aber mir hat es enorm viel Spaß gemacht, die kräftigen, satten Farben auf das Papier zu bringen, dass ich mit den Flecken auf der Rückseite gut leben konnte. Wenn ich das Bild auf der Rückseite ebenfalls mit Finelinern oder Filzstiften ausmale, stört es meistens eh nicht mehr.

Meine neuste Errungenschaft ist ein Pinsel mit Wassertank. Ich habe nämlich Buntstifte, die sich mit Wasser verwischen lassen. Klar, könnte man auch einfach ein Glas gefüllt mit Wasser uns einen stink normalen Pinsel nehmen, aber das Erlebnis ist nun mal ein anderes. Außerdem ist es praktischer, weil so kein Glas umfallen kann und man auch im Bett oder unterwegs malen kann.

Ausmalen - WassertankPinsel

Einen kleinen Tipp möchte ich dir noch mit auf den Weg geben: Du brauchst dir nicht unbedingt ein Ausmal-Heft kaufen. Suche dir doch einfach mal im Internet deine Lieblingsmotive zusammen und drucke sie aus! So hast du direkt eine Auswahl an Motiven die dir vollkommen zusagen .Außerdem kannst du so auch noch das Papier bestimmen. Dickes Papier, dünnes Papier, Papier mit Struktur, Papier für Aquarell, ….

Wie findest du Ausmalen? Eher als eine Entspannung für Kinder oder konntest du dich damals auch von dem Trend mitreißen lassen und hast auch eine kleine Sammlung an Ausmalbüchern für Erwachsene zuhause? Ich wünsche dir einen entspannten und kreativen Sonntag und einen dynamischen Start in die letzte Woche des Maies! Deine Ela♥

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.