Seit einem Jahr picke ich mir also schon Dinge für den kommenden Monat heraus! Das ist mir gerade erst bewusst gewrden, als ich die #12 oben in den Titel schrieb. Das waren 48 Picks die ich mir in diesem Jahr vorgenommen habe und mehr oder weniger gut auch durchgezogen habe. Sowohl positive Erlebnisse, Experimente rund um Alltag und Basteln, als auch Pflichten, die ich sonst ewig vor mir her geschoben habe oder hätte.

Mit der Zeit habe ich mich auch immer mehr durchschaut. Beim Notieren der Picks steigt eine große Euphorie in mir auf, ich freue mich auf den Monat und würde gerne alles sofort machen! Diese Energie habe ich, wenn möglich, immer versucht direkt in die Pflichten zu stecken. Denn sonst passierte es schnell, dass ich diese Aufgabe streichen oder sogar mit in den nächsten Monat nehmen musste.

Die positiven Picks haben mich gerne mal aus meiner Komfortzone oder auch aus dem eintönigen Alltag gezogen. Um nicht jeden Monat das gleiche zu machen, überlegt man sich immer intensiver „Was könnte ich mir für diesen Monat bloß vornehmen?!“. So zwingt man sich mal, was für sich selbst zutun und auch mal neue Sachen auszuprobieren!

Wenn du bei den Schmucke-Picks noch nicht mit gemacht hast, steig doch einfach am Sonntag mit ein! Immer am 1. Sonntag des Monats kommt der Schmucke-Pick Beitrag online, mit der Liste, was ich mir für den kommenden Monat vornehme und am letzten Sonntag des Monats kommt dann der Rückblick mit kleinen Statements, wie es bei mir lief. Und wenn du magst, kannst du mir auch gerne verraten, wie dein Monat verlief oder welche Picks du dir auf die Liste setzten würdest. Inspirationen kann ich immer gebrauchen 😉

 

Wie mein September aussah:

Handlettering

Mein Freund und ich haben durch Cat-Sitting 2 Wochen bei seinen Eltern verbracht. Ich habe es als eine Art Urlaub gesehen. Man ist in einer „fremden“ Umgebung, man hat nicht alle Möglichkeiten der Beschäftigung wie zuhause und auch nicht all diese Pflichten. Klar sauber machen und putzen tut man natürlich auch dort. Aber die Schränke dort super gründlich auswischen oder die Akten sortieren tut man da doch eher nicht 😉

Somit habe ich mir mein Handlettering Buch, Papier und Stifte eingepackt und fleißig geübt. Auf der KreativZeit  habe ich dann noch den passenden Workshop besucht und dort auch direkt unterschiedliche Brushpens ausprobieren können. Und da war meine Neugier erst recht entfacht. Da ich eh noch Material für ein DIY benötigte, bin ich in den nächsten Kreativladen gestürmt und habe mir eine kleine Auswahl an Aquarellfarben und auch einen neuen Brushpen zugelegt. Und die Auswahl wird steigen! Ich habe nun 2 verschiedene Stifte und die Unterschiede sind enorm! Meine Buchstaben und Worte finde ich mit dem neuen Stift viel schöner! Die Auf- und Abstriche fallen mir mit dem „Ecoline“ Brush Pen viel leichter als zum Beispiel mit dem „Farber-Castell“ PITT artist pen.

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Das Lettern werde ich definitiv weiter verfolgen, denn schließlich steht ja Weihnachten vor der Tür, wo sich schön geschriebene Karten sehr gut machen würden 😀

 

Theater

Anfang des Monats hatte ich nicht bedacht, dass ich 2 Wochen lang nicht in Bremerhaven sein werde. Und hinzu kam noch der spontane Umzug, der heute stattfindet. Also musste diese Woche über fleißig gepackt werden, für den Blog wollte ich zumindest schon einmal die Bilder vorbereitet haben, damit ich mich in der neuen Umgebung in Ruhe einfinden kann und ein paar Projekte standen so auch noch aus.

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Wo da noch ein Gang ins Theater rein passt? Mitten rein! Erst  wollte ich gar nicht gehen, die Zeit hätte man ja besser fürs Packen nutzen können, aber mein Freund hat ca. 10 Minuten auf mich eingeredet und böse dabei angeschaut, dass ich da gefälligst hingehen soll, da es mir gut tuen wird.

Wir haben uns auf den Kompromiss geeinigt, dass er schon mal Dinge einpacken wird, die wir die nächsten Monate definitiv nicht brauchen werden und ich gehe ins Theater (er kommt nicht, so wie ich, umsonst ins Theater. Sonst wäre er mitgekommen).

Nun war ich auch zum 1. Mal alleine im Theater und muss sagen: Ich habe kein Unterschied gemerkt. Klar hinterher hat man niemanden, mit dem man über das gesehene reden kann. Aber das mache ich eh in den seltensten Fällen. Drüber reden konnte ich so auch und das hat so auch gereicht.

Ich habe mir das Stück „Gut gegen Nordwind“ angeschaut und es war klasse! Ich bin froh, doch noch hingegangen zu sein! Die beiden Schauspieler haben das Stück so gut rüber gebracht! Eine Freundin hatte mir das Buch damals schon empfohlen, gelesen habe ich es jedoch nicht.

Es war ein sehr emotionales Stück, es waren viele kleine Lacher drin und zum Ende hin wollte sich sogar eine kleine Träne einen Weg nach Außen bahnen. Wenn es nun das letzte Stück hier in Bremerhaven war, welches ich mir anschaue, war es ein super Abschluss!

 

 

HanseLife

Diesen Punkt habe ich auch erfolgreich abgehakt! Warum es ein Pick für mich war und wie ich den Tag auf der messe erlebt habe, kannst du dir in diesem Beitrag nochmal durchlesen.

 

 

Sortiert packen

Heute beginnt die recht langezogene Umzugsphase. Die ganze Woche über haben wir alles eingepackt, was wir regelmäßig im Alltag benötigen. Sprich, Kleidung, Bastelsachen, Schul- und Unisachen, Freizeitbeschäftigungen wie Spiele, Konsolen und Kamera und Lebensmittel die in den nächsten Monaten verbraucht werden müssen.

Auf die Kisten, die zu meinen Eltern kommen, haben wir keine Aufwändige Beschriftung vorgenommen. Die Kisten werden rüber gefahren und fast direkt ausgepackt. Die Sachen brauchen wir wie gesagt ja fast täglich.

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Die Kisten, die in die Lagerbox kommen, haben wir rundherum mit einem Klebekrepp versehen, damit man von allen Seiten lesen kann, um welchen Karton es sich hier handelt (Küche 1, Wohnzimmer 5, etc.) So müssen wir beim Einlagern nicht darauf achten, dass der Karton richtig herum steht. Auf Listen schreiben wir dann Stichwortartig, was sich in den Kartons befindet und heften diese ab. Das scheint uns eine der sinnvollsten Lösungen zu sein. So können keine Listen von den Kartons abreißen und man muss die Zettel auch nicht in 5-facher Ausführung haben, damit man diese auch von allen Seiten aus lesen kann. Eine Mappe passt auch locker in jede Tasche rein, mit der wir dann in die Lagerbox gehen können.

Diese Kisten werden dann nächste Woche komplett gepackt und dann geht es Mitte Oktober in die Lagerbox und wir können dann endlich die Wohnung streichen, ausfegen und verlassen.

Wieder ein Abschnitt der vorbei geht und ein Neuer, der auf uns wartet 🙂

 

 

Wie war denn dein September? Konntest du die letzten Tage des Sommers noch genießen oder war der Herbst auch schon längst bei dir? Hast du alles geschafft, was du dir vorgenommen hast? Ich freue mich von dir zu lesen.

Einen goldigen (wegen den wunderschönen Herbstblättern;) ) Sonntag wünsche ich dir, deine Ela♥

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