Es ist mal wieder so weit… Warum auch immer, habe ich immer und immer wieder das Problem, dass ich mich in stressigen Phasen vergesse… Und was ist die Folge wenn man sich selbst über eine längere Phase vernachlässigt? Man hat weniger Energie und Lebensfreude! Somit wird der Alltag noch stressiger, da man noch mehr Energie aufwenden muss und schon steckt man mitten drin im Teufelskreis!

Und mir passiert das immer und immer wieder. Eine Zeit lang schaffe ich es, in meinen Tag Zeiträume nur für mich frei zu halten und diese dann auch wirklich zu nutzen und dann ändert sich irgendein Part im Alltag und ich komme aus der Routine. Plötzlich habe ich weniger Zeit als vorher oder die Zeiträume der freien Zeit verschiebt sich dann in eine andere Tageszeit und ich bin komplett raus. Mir fällt es nicht leicht, die Aktivitäten vom Abend dann einfach in den Morgen zu schieben. Allein die Vorstellung die Reihenfolge von „erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ auf „erst das Vergnügen, dann die Arbeit“ zu ändern ist mir suspekt! Und zum Anderen, wenn ich mir vorstelle, morgens im Kerzenschein zu baden… Im Winter gut möglich, da wird es ja später hell, aber nach dem Baden möchte man sich doch am liebsten unter die warme Decke kuscheln und faulenzen!

Somit muss sich das alles neu strukturieren. Andere Zeiten und auch andere Aktivitäten! Wo das Problem ist? Ich verpasse häufig den Zeitpunkt und fange quasi erst mit dem neuen Plan an, wenn es zu spät ist. Der letzte Monat war grauenhaft! Die freien Tage konnte ich an einer Hand abzählen. 🙁

Also steht dieser Monat unter dem Motto „Work-Life-Balance in den Griff bekommen“! All meine Picks fokussieren sich darauf, dass ich sowohl meine Aufgaben schaffe UND mir Zeit für mich nehme um regelmäßig meine Batterien wieder aufzuladen.

 

 

Zeitfresser finden

Zu aller erst macht es wohl Sinn, die Zeitfresser zu entlarven! Also die Zeiten am Tag, die Zeit kosten, aber keinen Mehrwert bringen. Zum Beispiel ewiges Warten auf den Bus, stundenlanges Scrollen durch die sozialen Medien und Co.

Das möchte ich mal beobachten und auch mal notieren. Wenn man solche kleinen Dinge notiert, werden sie einem im Endeffekt viel deutlicher. So wie bei einer Ernährungsumstellung. Wenn man damit beginnt, ein Tagebuch zu führen, was man wann gegessen und getrunken hat, ist man erstaunt, was man am Tag alles in sich hinein gestopft hat, was einem am Ende des Tages gar nicht mehr bewusst war!

Work-Life-Balance-Toggl

So ähnlich werde ich das mal mit meinen Aktivitäten machen. Am Ende des Tages werde ich mir meinen Kalender zur Hand nehmen und reflektieren. Sollte das nicht reichen, werde ich eine App zu Hilfe nehmen, die wie eine Stoppuhr funktioniert. Die App heißt „Toggl“ und die habe ich bisher für kleine Aufträge oder auch den Blog verwendet, um am Ende genau sagen zu können, wie lange ich an welchem Projekt gearbeitet habe. Man legt dort unterschiedliche Themen an und drückt auf den Start-Knopf. Bis zum Klick auf den Stopp-Knopf zählt er die Zeit. Die einzelnen Projekte werden dann übersichtlich in einem Diagramm (Sowohl ein Balken-, als auch ein Kreisdiagramm) zusammengefasst. So hat man auf einem Blick, wie viel Zeit die einzelnen Bereiche gebraucht haben und auch wie lange man insgesamt an allen Projekten gearbeitet hat.

Work-Life-Balance-Toggl2

Ich würde mir einfach ein weiteres Projekt Namens „Zeitfresser“ anlegen und sobald ich merke, dass ich keinen Mehrwert aus der Situation ziehen kann, es entweder sofort ändern und die zeit sinnvoll nutzen oder aber auf den Knopf drücken. Die Zeiten kann man auch nachträglich ergänzen.

Ich denke, dass mein Handy zur Zeit ein großer Zeitfresser ist, aber mal schauen, was die Realität sagen wird 😉

 

 

Neue Form der Meditation

Und wo wir gerade bei dem Thema Achtsamkeit und Reflexion sind, möchte ich gerne wieder mit dem Meditieren anfangen.

Ich höre durch das Pendeln zur Hochschule wieder viele Podcast und so viele erzählen, dass ihnen das Meditieren im Alltag echt den Po rettet! Sie würden gewisse Dinge nicht so gut schaffen, wenn sie sich nicht täglich Zeit zum meditieren nehmen würden. Also wäre es ja ideal in meiner derzeitigen Situation (und auch generell) zu meditieren!

Es gibt viele unterschiedliche Arten der Meditation. Jeder muss auch seine Art finden, die zu ihm passt. Sich einfach still mit geradem Rücken für mindestens 10 Minuten hinzusetzten und seine Gedanken immer wieder auf den Atem zu richten, ist noch nicht die richtige Methode. Wenn ich es einige Tage durchgezogen habe, habe ich zwar einen Mehrwert spüren können, aber es fühlte sich an wie Sport. Nicht weil es so anstregend und schweißtreibend war. Eher diese Überwindung das nun zu machen, war die gleiche. Hat man es gemacht, fühlte es sich gut an.

Deswegen möchte ich mich diesen Monat ein wenig umschauen, welche Methoden es gibt und welche sich für mich gut anfühlt. Vielleicht variiere ich auch mit den Tageszeiten, mit der Dauer und eben mit den Methoden.

 

 

Akku fast leer – bitte unverzüglich aufladen

So banal es auch klingen mag, ich möchte jeden Tag einen Zeitraum einrichten, wo ich ganz egoistisch sein kann. Eine Zeit, in der ich all das machen kann, was mir gut tut. Keine Hausaufgaben, Projekte, Jobs oder was auch immer. Einfach nur etwas, was mir und meiner Seele gut tut. So und nicht anders lassen sich schließlich die Batterien wieder aufladen! Dabei ist es egal, was ich in dieser Zeit mache. Ich muss nur eine Regel beachten: Es muss einen Mehrwert haben!  3 Stunden am Stück Candy Crush zu spielen bietet für mich keinen Mehrwert. Wenn ich es eine halbe Stunde lang spielen möchte, weil es mich glücklich macht, kann man es ab und zu auch machen. Lieber aber während sinnloser Wartezeiten an Haltestellen oder ähnlichem. Aber auf Dauer kann ich aus dem Spiel keinen Nutzen und auch nichts positives ziehen. Selbst ein YouTube-Video oder das Stöbern auf Pinterest bietet mehr Mehrwert.

 

 

Platz schaffen

Und wenn ich meine Zeit dann so wundervoll analysiert habe und völlig entspannt und vollkommen bei mir selbst angekommen bin, möchte ich es schaffen mindestens einen Tag in der Woche komplett frei zu haben. Na gut, vielleicht auch schon vorher. Sonst fange ich ja nie damit an *lach* Ab sofort werde ich meine Zeit so planen, dass ich einen Tag in der Woche so verbringen kann, wie ich Lust habe. Wenn ich nichts mache, ist es überhaupt nicht schlimm, da ich ja kein Soll zu erreichen habe. Wenn ich ihn mir vollstopfe ist es auch nicht schlimm, da ich in all den anderen 6 Tagen genügend Entspannung eingebaut haben sollte, dass ich diesen einen Tag nicht nur in meinem stillen Kämmerlein verbringen muss, um meine Batterien wieder aufzutanken.

So in etwa wird dann mein November aussehen! Findest du das Thema merkwürdig oder erwischt du dich auch ab und zu, dass du eher den Pflichten nachgehst und dich dabei auf der Strecke vergisst? Lass es mich wissen, ob ich ein Alien bin oder ob es auch gleichgesinnte gibt! (Schöner wäre es natürlich, wenn ich ein Alien wäre, dann müssten sich nicht so viele mit diesem Problem herum schlagen *lach*)

Einen schönen Sonntag wünsche ich dir noch, deine Ela♥

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