Scheinbar ist nun der Herbst an der Reihe seine vollkommene Aufmerksamkeit zu bekommen. Finde ich ehrlich gesagt auch nur halb so schlimm. Wenn es nur nicht immer so kalt werden würde! Herbstliche Stimmung bei 17° C ist doch gleich viel schöner! Man kann seinen Kuschel-Pulli tragen ohne zu schwitzen oder zu frieren und dabei durch das Herbstlaub schlendern. Die Sonne blinzelt dabei durch die immer kahler werdenden Äste… hach! Wundervolle Vorstellung 🙂 Und so wundervoll, wie ich mir den perfekten Herbst vorstelle, stelle ich mir auch den folgenden Monat vor. Denn ich habe mir einige schöne Sachen raus gepickt, die mir garantiert Freude bereiten werden!

 

 

Hand-Lettering

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Wie scheinbar unzählige andere Menschen, habe auch ich mir das Handlettering Buch von der Frau Hölle zu gelegt. Dort wird kurz und knapp aber dennoch sehr informativ erklärt, was Lettering ist und wie man diese Buchstaben auch aus seinem eigenen Stift heraus bekommt.

Ich schreibe sehr gerne mit der Hand und gebe mir auch gerne mal Mühe schön zu schreiben. Meinen Kalender führe ich noch immer Analog, weil ich das Gefühl einfach viel lieber mag! Wenn ich etwas mit der Hand schreibe, ist es in meinem Kopf viel präsenter und fügt sich besser in ein gesamtes Bild ein.

Notizen und Termine digital festzuhalten ist zwar um einiges effektiver und einfacher, denn es geht schnell, man kann die Daten auf mehreren Geräten synchronisieren und man hat in der Regel auch immer etwas elektronisches dabei, womit man etwas eintragen kann. Es ist meistens auch nicht so schwer wie ein Notizbuch und ein Kalender, aber was bringen mir die praktischsten Dinge, wenn ich mit dem Ergebnis nicht zurecht komme?

Naja, in meinem Pick soll es auch nicht darum gehen, meine Welt zu digitalisieren, sondern mich an Handlettering zu versuchen! Laut Frau Hölle soll Lettering auch nichts mit Schönschrift zutun haben. Man kann noch so eine Sauklaue haben, Lettern kann jeder! Lettering ist auch eher ein Buchstaben zeichnen und ein Handgelenk-Sport *lach*

Mal schauen, wie sich mein Weg zu der hübschen Schrift entwickeln wird und was ich von dem Buch halten werden. Die ersten Seiten habe ich mir schon mal durchgelesen und muss sagen, dass ich es kaum erwarten kann loszulegen!

 

 

Ins Theater gehen

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Wir Studenten von der Hochschule Bremerhaven haben das Glück, dass wir eine Art Theater-Flatrate haben. Mit unserem Studentenausweis können wir uns an den „Restkarten“ direkt vor der Vorstellung bedienen und jegliche Stücke anschauen, sofern eben noch ein Platz frei ist. Dennoch habe ich es erst 3 Mal ins Theater geschafft, wobei ich das Feeling eines Theaters einfach wundervoll finde. Ich muss aber auch dazu sagen, dass die ersten beiden Stücke nicht meinen Geschmack getroffen haben. Ich hatte damals von der Schule aus das Stück „Ich – Peer Gynt“ gesehen und war einfach hin und weg und bekam dieses Stück auch nicht mehr aus dem Kopf. Als ich sah, dass es im Stadttheater Bremerhaven gespielt wurde, musste ich es einfach sehen. Du kannst dir vorstellen wie hoch die Erwartungen dann sind, oder? Als der Hauptdarsteller dann nackt auf der Bühne stand (obwohl man das Stück auch sehr gut mit Hosen versteht), war es dann bei mir vorbei… Ich war echt enttäuscht, habe mich dennoch in ein weiteres Stück gewagt. Aber auch das war sehr verwirrend dargestellt, eher künstlerisch als sachlich.

Als ich aber hörte, dass eine Kommilitonin in einer Oper mitsingt, wollte ich dem Theater noch mal eine Chance geben (das wundervolle Gefühl eines Theater ist schließlich noch in meinen Vorstellungen da!) und muss sagen, dass ich nun wieder richtig Lust auf ein Theaterstück habe! Ich als Laie schiebe das nun alles ganz unsanft in eine Schublade. Der Oberbegriff für Opern, Operetten, Theaterstücke, Ballett und Co. ist für mich ein Theaterstück 😉 Ich bin da ganz offen und lasse mich von dem Programm im September mal überraschen.

Und vielleicht bin ich auch mal ganz mutig und hüpfe aus meiner Komfortzone und gehe zum 1. Mal alleine.

 

 

HanseLife besuchen

In Bremen findet jedes Jahr die HanseLife statt. Eine Einkaufs- und Erlebnismesse. Ich war damals während meiner Ausbildung schon einmal dort und habe zusammen mit einer professionellen Promoterin (die von Messe zu Messe und von Kunde zu Kunde zieht und deren Produkte bewirbt) eine kleine Auswahl unserer Produkte präsentiert und erklärt. So als schüchterner Azubi im 1. Lehrjahr sieht man neben so einer starken Frau echt klein aus. Sie hat mit einer Leichtigkeit den Besuchern gezeigt, wie man die verschmierten Bildschirme mit unseren Produkten wieder sauber bekommt und ich habe mich hingegen eher an die Besucher gewagt, die auch wirklich interessiert aussahen.

Das war eine tolle und anstregende Erfahrung, aber dieses mal lasse ich mich doch lieber auf die Seite des Besuchers ein. Denn am 16.September bin ich von der Themenwelt KreativZeit eingeladen, einen tollen Tag dort zu verbringen. Ein buntes Programm aus diversen Workshops wie Lettern (deswegen möchte ich vorab schon ein bisschen üben 😉 ), Werken und Basteln stehen für uns Blogger an. Und ein wenig Geld habe ich mir auch schon beiseite gelegt, um neues Material für die nächsten DIY-Tage zu besorgen 😉 ich freue mich schon sehr auf den Tag und bin gespannt, was für Neuheiten ich entdecken werde. Mein Notizbuch darf auf so einer Messe voller Inspirationen definitiv nicht fehlen!

 

 

Packen

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Auch in diesem Monat ist wieder eine „Pflicht“ dran, die erledigt werden muss. In den letzten Monaten hat es mehr oder weniger gut funktioniert und die Mischung aus vielen positiven Picks und einem Pflicht-Pick, den man am liebsten ewig vor sich herschieben möchte, finde ich sehr anspornend!

Solange rückt der Umzugstermin näher und das Besondere an diesem Umzug ist, dass wir nicht direkt in die endgültige Wohnung einziehen werden, sondern einen Zwischenstopp machen werden. Für ein paar Monate kommen wir bei meinen Eltern unter, um 1. die Kaution von der alten Wohnung zu bekommen, die sofort in die neue Wohnung fließen kann. 2. keine zeitlichen Probleme zu bekommen, da wir bei meinen Eltern keine Kündigungsfrist haben. Und 3. um genügend Geld für den Einzug ansparen zu können (Böden, Tapeten, Wandfarbe, ggf. Möbel und einen Mietpuffer, da ich noch nicht weiß, wie ich wo einen Job finden werde)

Und das heißt, all unsere Möbel und Sachen, die wir im Alltag nicht benötigen, kommen in einen Lagerraum und bleiben dort eben für ein paar Monate. Kartons sehen sich sehr ähnlich und auch wenn man „Wohnzimmer“ oder „Küche 3“ drauf schreibt, weiß man nach ein paar Wochen jedoch nicht mehr, wo denn nun die Brotdose oder das Geschenkband drin versteckt ist!

Das ist nun unsere Herausforderung, uns ein System zu überlegen, welches uns dieses Dilemma erspart! Vielleicht machen wir uns die Mühe und schreiben Listen mit den Inhalten und heften diese Listen dann ab. Vielleicht finden wir aber noch eine einfachere Lösung. Ich werde dir berichten oder vielleicht kennst du auch eine geeignete Methode?

 

 

Das sind nun meine Picks für den September, hast du dir deine auch schon heraus gepickt? (ich bin diesen Monat tatsächlich etwas spät dran). Und warst du schon einmal alleine im Kino oder einem Theater? Oder ist es etwas, was du dir niemals vorstellen könntest? Das würde mich echt mal interessieren!

Einen sonnigen Sonntag wünsche ich dir, deine Ela♥

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