Biegeringe sind bei der Schmuckherstellung quasi unerlässlich. Es gibt wenige Schmuckstücke, bei denen man auf die kleinen runden Helfer verzichten kann. Wir brauchen sie für Kettenanhänger, hängende Ohrringe und bei vielen Armbändern kommen sie auch zum Einsatz. Nur die Ringe bleiben von ihnen verschont. (Außer man möchte sie mit den Biegeringen verzieren, wie ich das zum Beispiel  bei diesem Beitrag mal gemacht habe).

 

Was sind Biegeringe?

Das sind Ringe aus Metall, die eine kleine Öffnung haben. Haben sie diese Öffnung nicht, handelt es sich um Binderinge. Diese sind ganz praktisch, wenn du etwas nicht verbinden möchtest, sondern etwas hindurch fädeln möchtest. Dünne Fäden neigen leider dazu, sich die kleinsten Lücken in dem Biegering zu suchen und hindurch zu rutschen.

Biegeringe-SpaltringAußerdem gibt es noch die Spaltringe. Diese sind ebenfalls offen, aber drehen eine Extrarunde. Die kennst du bestimmt von deinem Schlüsselbund. So kannst du etwas verbinden, aber es ist nochmal eine Nummer sicherer durch die doppelte Windung.

Biegeringe gibt es in den unterschiedlichsten Größen und Farben. Derzeit ist ja der Kupfertrend sehr ausgeprägt und auch deine eigenen Schmuckstücke kannst du dem anpassen. Das Material ist sowohl im Laden als auch im Internet leicht zu finden.

Ich rate dir, beim Kauf ein wenig mehr Geld zu investieren. Die billigen (ja, hier meine ich billig und nicht günstig!) Biegeringe, sind sehr häufig nicht sehr stabil und ziehen sich beim Tragen von alleine wieder auseinander. Silber ist hier meistens eher ein schmutziges Silber und läuft mit der Zeit immer mehr an und kann auch nicht mehr gereinigt werden. Du hast im Endeffekt also mehr Freude, wenn du gleich vernünftiges Material holst. Es muss nicht immer gleich echtes Silber sein, achte einfach nur auf einen seriösen Hersteller der nicht in China massenweise raushaut! Ich habe da früher auch anders gedacht und bereue es nun, dass ich viele Stunden Arbeit nun entsorgen muss, weil entweder der Biegering sich verzogen hat beim Tragen oder es nun schwarz braun gefleckt ist und überhaupt nicht mehr hübsch aussieht.

 

 

Wofür braucht man Biegeringe?

Biegeringe brauchst du zum Beispiel, um Verschlüsse an dein Armband oder deine Kette zu befestigen. Um deinen Anhänger an die Kette fädeln zu können, wirst du auch einen Biegering benötigen. Hübsche Anhänger bekommst du meistens auch nur mit einem an die Gliederkette.

Mit Biegeringen kannst du auch ein Armband oder eine Kette größenverstellbar machen. Hänge dafür einfach mehrere Biegeringe aneinander und schon kannst du das Schmuckstück auch verschenken, ohne die genaue Größe zu kennen.

 

 

Wenn dir die kleinen Helfer ausgehen

Dann schnappe dir einfach ein Stück Draht und biege dir deine eigenen Biegeringe! Dafür wickelst du den Draht sorgfältig um einen runden Gegenstand und knipst die Ringe nach und nach ab. Hier kannst du also frei bestimmen, wie groß der Ring werden soll und aus welchem Material er sein soll. Es gibt ja sehr dicken Draht, der an einem Schmuckstück wie ein Statement wirken kann oder er soll sich ganz zierlich und in schwarz an dein Schmuckstück anpassen.

Biegeringe---DIYSchritte

 

 

Die Magie

Um die runde Form der Ringe beizubehalten gibt es einen kleinen Trick. Vor ein paar Jahren habe ich mich so sehr geärgert, dass ich so viele Biegeringe verschwenden musste, weil ständig ein Ei im Ring nach dem Biegen war (War ja nur halb so schlimm, waren ja nur die billigen Ringe *lach*), bis ich einen Geistesblitz erfuhr!

Biegeringe---Schritte

Den Biegering machst du mit 2 Zangen auf. Links und rechts von der Öffnung setzt du diese an und dann bewegst du die linke Hand zu dir hin und die rechte Hand von dir weg! Du biegst die Enden also voneinander weg. Du ziehst diese aber nicht nach links und rechts auseinander!! Das ergibt sonst das ungewünschte Ei!

Biegeringe---Falsch-Schritte

Dann fädelst du das gewünschte Objekt auf und verschließt den Ring auf die gleiche Art und Weise, wie du sie geöffnet hast. Achte darauf, dass keine Lücke zu sehen ist. Hier kannst du minimal auch korrigieren, indem du die Enden auf die „verbotene“ Art zusammen drückst. Da es aber nur wenigen mm sind, entsteht hier in der Regel kein Ei 😉

 

 

Ich hoffe, dass ich dir ein paar neue Infos und Tipps mit an die Hand geben konnte. Kennst du noch Fakten oder Tipps, die deiner Meinung nach hier unbedingt noch hinein müssen? Lass es mich gerne wissen. Einen runden Tag mit Luft nach oben (Weil der Biegering ja oben offen ist 😉 ), deine Ela♥

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